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Der Erfolg der Jobsuche ist Einstellungssache!
Veröffentlicht von Christian A. Fuchs in How to ..., Informationen am 4. Januar 2011
“Aber das kann ich doch gar nicht!” jammert es aus dem Telefon und plötzlich ist erwacht in mir wieder das Bedürfnis zur Hilfestellung und Coaching in Sachen Bewerbung und Stellensuche. Trotz aller Überredungskunst gelingt es mir am Ende doch nicht, den Gesprächspartner zum Abschicken einer Bewerbung zu bewegen. Doch welche Argumente habe ich vorgebracht?
Prinzipiell macht es in jedem Fall Sinn eine Bewerbung zu verschicken, denn zu verlieren hat man ja doch Nichts. Sich später dann vorzuwerfen, man hätte vielleicht doch die Bewerbung abschicken sollen, nagt zumeist dann an genau jenen Gemütern mehr als an denen, die es wirklich getan hätten. Auch wenn vom Jobsuchenden nicht alle in der Stellenausschreibung formulierten Anforderungskriterien erfüllt werden, lohnt es sich eine Bewerbung einzureichen. Der Grund ist recht einfach erklärt und beruht auf der risikobereitschaft beider Seiten. Wird der Jobsuchende aufgrund seiner eingeschickten Bewerbung zum Vorstellungsgespräch geladen, so kann er sich sicher sein, dass der möglicherweise zukünftige Arbeitgeber aus den Bewerbungsunterlagen seine Schlüsse gezogen hat. Für ihn ist nicht zwingend notwendig, dass all die Anforderungen erfüllt sind, schließlich kann man immer noch dazu lernen. Vielmehr ist für Ihn wichtig, wie flexibel der Jobsuchende einsetzbar ist und in wieweit er vielleicht andere Qualitäten mitbringt, die das eine Defizit glatt vergessen machen.
Wer sich dem Kampf stellt kann verlieren, wer sich ihm gar nicht stellt hat schon verloren!
Wird man zum Vorstellungsgespräch geladen hat man die zweite Stufe erreicht. Um dort hin zu kommen musste von vornherein eine Leistung erbracht werden – die Bewerbungsmappe. Für den Bewerber empfielt es sich, sich zuerst eine Bewerbungsmappe zu erstellen und anschließend auf Jobsuche zu gehen. Ganz Gewissenhafte schieben hier noch eine Kriterienauswahl dazwischen. Vorgaben, die vom zukünftigen Arbeitgeber nach Möglichkeit erfüllt werden.
Die Erstellung der Bewerbungsmappe nimmt nur dann viel Zeit in Anspruch, wenn man sie nach jedem Arbeitsverhältnis neu entwerfen, gestalten und füllen muss. Warum so viel Aufwand? Pflegt man das Dokument stetig und passt es immer wieder in Inhalt, Stil und Form an, hat man die “Job application on Demand”. Ein Lebenslauf und damit auch die Bewerbungsmappe leben ebenso wie das Berufsleben. Durch sie lassen sich Ziele stecken und dokumentieren, Fortschritte aufzeigen und Karieren präsentieren.
Gehen Sie als möglicher Sieger in den Kampf!
Hat man sich im Vornherein bei der Erarbeitung der Bewerbungsmappe ausreichend mit sich selbst beschäftigt, so weiß man um seine eigenen Qualifikationen bestens bescheid. Man weiß was man Wert ist, welche Werte man hat und welche Werte gefordert sind. Wer sich von vornherein Möglichkeiten des Versagens einredet wird keinen Erfolg haben. Doch warum ist das so? Versagensängste spiegeln sich im Auftreten wieder. Hängende Schultern, unsichere Antworten und ein eingeschüchterten Blick finden kaum Anklang. Die Welt braucht Menschen, die wissen was sie tun. Strahlen Sie aus, was sie können! Brust raus, sicheres Auftreten, fester Händedruck mit Blickkontakt. Als Jobsuchender seien Sie ehrlich, seriös und vor allem sicher, dass genau Sie der richtige für diesen Job sind.
Übrigens: Wenn Sie in der deutschen Sprache nicht sicher sind, fragen Sie jemanden um Hilfe. Selbst der Mitarbeiter bei der Agentur für Arbeit wird Ihnen die Hilfe nicht versagen. Sie müssen Ihn aber fragen, von selbst wird er Ihnen die Hilfe nicht anbieten! Schade wäre es um Ihr Potenzial, wenn es aufgrund einer nahezu unsinnigen “Google-Translator-Übersetzung” nicht einmal bis zum Vorstellungsgespräch käme!
Pro7Prozent – Wohin mit dem Mehrerlös?
Veröffentlicht von Christian A. Fuchs in Artikel 5, Business, Informationen am 5. Februar 2010
Ab dem 01. Januar 2010 gilt sie für Hotelübernachtungen – die 7%-Mehrwertsteuer. Allen Grund zur Diskussion bietet dieses Geschenk der Koalition. Da haben sich DeHoGa und Gastronomen wie Hotelliers dieses Landes für eine reduzierte Mehrwertsteuer eingesetzt und stark gemacht, haben gebeten, gebettelt und gekämpft. Und endlich ist sie da. Die erhoffte Erleichterung.
Wilde Spekulationen über Verwendung und Sinn laufen sich einen Rang ab. Da wird hinter vorgehaltener Hand spekuliert, dass die Branche ohnehin nicht das damit tut was ursprünglich beabsichtigt war. Oder aber auch, wie ungerecht doch die Politik sei und nun der Hotellerie diesen Superbonus genehmige. Während in der Gerüchteküche mit Salz und Pfeffer nicht gespart wird, schaft es die Politik wieder nicht das was sie tut nach Außen hin zu kommunizieren und überlässt es der begünstigten Branche selbst.
In der Wirtschaft herrscht zunehmend schlechte Stimmung, schließlich will ja jeder vom großen Kuchen ein Stück abbekommen. Und jene, welche immer noch nicht verstanden haben warum es auf Hotelübernachtungen eine reduzierte Mehrwertsteuer gibt schimpfen zwar grundlos aber lautstark. Laut einer Umfrage der Hotelkooperation AllgäuTopHotels verplanen 28% der befragten Hotels den Mehrerlös in Ersatzbeschaffung und Renovierung, 18 % hingegen wollen ihre technische Infrastruktur aufrüsten. Mit 35 % der befragten Hotels gab außerdem über ein Drittel an, die neue Gewinn-Marche in bauliche Maßnahmen zu investieren.
Außerdem ging aus der Umfrage hervor, dass Lohnerhöhungen oder gar eine größere Mitarbeiterzahl genausowenig in Betracht gezogen werden wie zusätzliche Qualifizierungsmaßnahmen für bestehende Mitarbeiter. Entsprechend dem wirtschaftlichen Denken und entgegen dem landläufig falschen Hoffnung denkt die Branche nicht einmal nennenswert über eine Preissenkung nach.
So zieht Dirk W. Schoppmann für die regionale Wirtschaft folgende wertvolle Quintessenz aus der Kurzumfrage:
“Der Großteil der Mehrerlöse soll vorzugsweise wieder dem lokal-regionalen Wirtschaftskreislauf zugeführt werden. Also kein Grund, für wen auch immer, neidisch auf unsere Branche zu blicken.”
lesen Sie auch Pro7Prozent – Volumen zur Investition | Verhandlungssache – Das zieht nicht!
Murphys Law für die Dienstleistung
Veröffentlicht von Christian A. Fuchs in Absurdes, Informationen am 19. Januar 2010
Getreu dem Motto “Was schief gehen kann, wird schiefgehen!” habe ich mich auf die Suche begeben und marmeladenbrot-ähnliche Fälle der Branche gesucht. Spektakulär dabei ist, dass etwas nicht unbedingt schief gehen muss, aber in den meisten Fällen genau so, wie es am unangenehmsten ist.
- Eine Terrasse mit 10 Tischen ist zur Hälfte mit Gästen belegt. Die Gäste des sechsten Tisches sind soeben aufgestanden und gegangen. Bislang hatte der Kellner noch keine Chance diesen Tisch abzuräumen und doch stehen schon die neuen Gäste in der Tür. Mit welcher Wahrscheinlichkeit setzen sie sich genau an den einzigen noch nicht abgeräumten Tisch?
- In einem Hotel mit 4 Stockwerken fällt der Aufzug aus und das Gepäck der anreisenden Gäste muss zu Fuß in die Zimmer der Gäste gebracht werden. In welche Etage wird der Page zwei Minuten vor Dienstschluß das schwerste Gepäck bringen müssen?
- Je unfreundlicher ein Gast ist, um so erfolgreicher ist man ihm gegenüber mit ehrlicher Herzlichkeit!
Informations-Boom – Forum vs. Blog
Veröffentlicht von Christian A. Fuchs in Artikel 5, i.Web.2, Informationen am 6. Januar 2010
Gestern noch hat man sich von den Großeltern noch eine Brockhausreihe schenken lassen und einen Augenblick später wurde Wikipedia aus der Taufe geholt. Der Trend ist unumstritten: mit dem Fortschritt der Technik hat sich die Menschheit zur Informationsgesellschaft hinentwickelt. Dabei heißt es nicht, dass unbedingt viel gewußt werden muss. Es reicht vollkommen zu wissen wie und wie schnell man an die Informationen gelangt, die man zum Erfolg benötigt. Und dabei steht schon alles im Internet bevor es noch richtig realisiert ist.
In Sachen der Informationsbeschaffung ist ein zunehmender Trend zu beobachten – der Konsument kauft nicht mehr Blauäugig. Wo früher noch das gute Wort und die Empfehlung des Nachbars oder Freundes zum Kauf bewegte hilft heute die Community im Internet der Wirtschaft auf die Sprünge. Dabei ist das Verhaltensmuster in nahezu allen Fällen gleich: Zunächst informiert sich der Konsument über verschiedene Plattformen und Suchmaschinen über das Produkt der Begierde umanschließend zum günstigsten Preis das beste Produkt zu erwerben. Dabei spielt oft die Marke schon keine Rolle mehr. Vielmehr ist hier ausschlaggebend, welches Urteil andere Konsumenten zu diesem Produkt veröffentlichten (vgl. HolidayCheck, Amazon, u.v.m).
Nun geht man falsch in der Annahme, der Prozess wäre an dieser Stelle beendet. Die Interaktion des Konsumenten nimmt nun erst seinen Lauf. Zusätzliche Produktinformationen werden gesucht und abgerufen, den Hersteller auf seiner Internetpräsenz besucht und in Foren Auffälligkeiten des Produktes diskutiert. So finden sich zahlreiche und qualifizierte Ratschläger nicht mehr in Bedienungs- und Installationsanleitungen wieder sondern aktuell und mehrfach erprobt in verschiedenen Foren und Blogs. Doch wo ist nun der Unterschied?
Betrachtet man Blogs und Foren, so ist nicht nur die Infrastruktur der Autoren eine andere, auch Übersichtlichkeit und Informationsdichte unterscheiden sich im Detail. Während im Forum jeder versierte Community-Teilnehmer seinen Erfahrungsschatz preisgeben kann, besticht der Blog meist durch Professionalität und Spezialisierung.
Durch die oft noch jungen Forenschreiber (CommuniTeens) wird also eine hohe Bandbreite an Möglichkeiten und Erfahrungsberichte zu einem bestimmten Thema abgedeckt. Dabei leiden oft Sachlichkeit und Übersicht der Foren. Themen werden mehrmals aufgegriffen, Angaben sind nicht präzise und das Vertrauen in das zu erwartende Ergebnis ist vergleichbar mit einem Help-Yourself-Black-Jack. Dennoch, die Fülle an eventuell nicht benötigten Zusatzinformationen die ein Forum bietet ist unvergleichlich hoch.
Dagegen schreiben im Blog ausschließlich Autoren deren Wissen um die Sache um ein vielfaches Höher ist. So ist sicher, dass sich hinter erfolgreichen auch erfolgreiche Spezialisten tätig sind. Hier treten zu genau segmentierten Themengebieten die entsprechenden Expertenbeiträge auf, meist sogar mit Kommentarfunktion. Auch wenn ein Blog aufgrund seiner meist beschränkten Anzahl an Autoren in keinem Fall die Fülle an Informationen enthalten im Vergleich zum Forum, so ist ihm dennoch die Verhältnismäßig hohe Informationsdichte im Vergleich zu Gliederung und Übersichtlichkeit mit einem dicken Plus anzurechnen.
Im Übrigen: Webseiten werden heutzutage oft auf einem Blog-Prinzip aufgebaut um die sterilen und eingleisigen Seiten des Web 1.0 abzulösen. Solange Seiten leben und sich verändern, bleiben sie interessant.
Konsequent im Web 2.0 – Tipp II
Veröffentlicht von Christian A. Fuchs in How to ..., i.Web.2, Informationen am 5. Januar 2010
Nicht umsonst heißt es, man würde im Herzen der Menschen weiterleben, wenn man nicht mehr ist. Interessant bleibt nur, wer konsequent im Gespräch bleibt und gerade im Web 2.0 ist diese Konsequenz ein entscheidender Erfolgsfaktor. Optimales Self-Marketing beruht darauf, sich immer wieder erneut in das Gedächtnis seiner Leser zurückzurufen. Doch wie macht man’s richtig ohne die Leserschaft zu langweilen?
TIPP II: Vermitteln Sie Emotionen!
Trockene Texte vermitteln nicht nur Langeweile, sie sind das Todesurteil für Ihren Blog. Schreiben Sie mit Gefühl und Persönlichkeit. Lassen Sie den Leser wissen, dass Sie auch nur ein Mensch sind und vor allem was Sie fühlen und empfinden.
Verwechseln Sie nicht, dass private Gefühle in einem Blog nichts verloren haben, in einem Businessblog sind diese Emotionen dafür um so ansprechender für den Leser. Auch hier gilt wieder: Erfüllen Sie nicht Erwartungen, übertreffen Sie sie! Wie Sie das optimal einsetzen lässt sich anhand eines einfachen Beispieles erläutern. Beschreiben Sie mit Adjektiven wie etwas ist, aber schweifen Sie nicht ab. Gehen Sie eine Ebene tiefer, aber verzetteln Sie sich nicht. Erzählen Sie eine Geschichte, aber machen Sie keinen Roman daraus. UND: Bringen Sie zum Schluss vielleicht sogar noch eine Pointe.
Übrigens: Je unterhaltsamer eine Story ist, umso öfter wird sie gelesen oder sogar verlinkt.
Verhandlungssache – Das zieht nicht!
Veröffentlicht von Christian A. Fuchs in Absurdes, Business, Informationen am 4. Januar 2010
… und täglich grüßt der Pfennigfuchser! Täglich werden Sie überfallen, die Verkäufer dieser Welt. Preisdumping und Verhandlungsversuche wo es nur machbar ist. Die schwächsten Argumente hat immer der Verlierer. Hier einige absurde Versuche womit gerne argumentiert wird:
- Der Gast möchte Bar bezahlen, keine Rechnung dafür und deshalb einen Nachlass.
- Setzen Sie sich durch. Wenn der Gast den selben Service genießen möchte, wie alle anderen Gäste, dann ist das der Preis. - In Deutschland gibt es jetzt eine geringere Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen, da müsste der Zimmerpreis ja günstiger werden.
- Muss er nicht. Schließlich wurde die geringere Mehrwertsteuer für die Branche für ein besseres Investitionsvolumen ausgehandelt. - Andere Branchen gewähren auch einen Nachlass, bzw. Skonto, bei prompter Barzahlung.
- Stellen Sie doch einen Gutschein aus, den er beim nächsten Aufenthalt einlösen kann. Wählen Sie vorzugsweise einen Gutschein über eine Behandlung in Ihrer Wellnessabteilung. - Zur Hauptreisezeit ein Erwachsener mit einem Kind übernachten im Doppelzimmer, warum wird das Kind voll berechnet?
- Weil es auch ein ganzes Bett benötigt zum Schlafen! Sind Sie noch bei der Angebotserstellung, dann weisen Sie darauf hin, dass es das noch letzte verfügbare Zimmer ist, das sie schon mehrfach unverbindlich angeboten haben. Wer zuerst bucht, bekommt das Zimmer. … Und Sie haben den Preis bestimmt. - Preis und Leistung haben nicht gestimmt.
- Überprüfen Sie Ihre Prozesse. Sollte es zu Ungereimtheiten gekommen sein, gestehen Sie sich den Fehler besser ein, der Gast kommt dann vielleicht wieder. War ok und das Leistungsangebot auch mit dem Gast deutlich kommuniziert, bieten Sie ihm einen Bonus an, den er beim nächsten Aufenthalt einlösen kann.
Sie sollten auf keinen Fall …
- Nachlässe oder Rabatte vergeben, diese erwartet der Gast auch beim nächsten Mal wieder.
- Niemals nicht reagieren. Der Gast möchte ernst genommen werden.
- versäumen, den Gast über seine aufgegriffene Anregungen, die zur Verbesserung der Qualität führen zu informieren. Zeigen Sie sich erkenntlich.
Pro7Prozent – Volumen zur Investition
Veröffentlicht von Christian A. Fuchs in Absurdes, Artikel 5, Business, Informationen am 2. Januar 2010
Ab dem 01. Januar 2010 gilt sie für Hotelübernachtungen – die 7%-Mehrwertsteuer. Allen Grund zur Diskussion bietet dieses Geschenk der Koalition. Da haben sich DeHoGa und Gastronomen wie Hotelliers dieses Landes für eine reduzierte Mehrwertsteuer eingesetzt und stark gemacht, haben gebeten, gebettelt und gekämpft. Und endlich ist sie da. Die erhoffte Erleichterung. Doch ist sie nicht auch eine kleine Mogelpackung?
Schon wittern die Gäste fette Beute und verhandeln am Telefon mit Euro-Zeichen in den Augen als gäbe es kein Morgen mehr. Einem Basar gleich wird jedes Telefonat für routinierte Verkäufer zum Argumentationsschlachtfeld mit dem Kunden. Da wird sogar schon mit einem rückläufigen Buchungsverhalten gedroht um eine Umlage des Steuergeschenks zu erwirken. So verhandeln größere Firmen mit Business- und Tagungshotels über eine reduzierte Rate andernfalls würden Sie die Mitbewerber heimsuchen.
Diskussionen an Rezeptionen und CheckOut-Countern erfüllen das Land. Warum wird der Zimmerpreis nicht günstiger? Unverständnis seitens der Gäste und die Hoffnung zuletzt doch noch, durch einen argumentativ in die Enge getriebenen Rezeptionisten, die erhoften Rabatte und Nachlässe zu erhalten erhellen die verhandlungswütigen Gemüter der Abreisenden. Wie die schlacht am kalten Buffet präsentiert sich jeder Morgen auf’s neue und stellt Willen, Nerven und Preisdurchsetzungsvermögen am Tresen auf eine harte Probe. Gewinner bleibt der verhandlungsresistente und leistungsbewußte Mitarbeiter mit der mutigen und sicheren Antwort: “Wenn Sie den selben Service wie unsere anderen Gäste genießen möchten ist das unser Preis!”
Diejenigen, dennen die Umlage der Steuerersparnis nur fair und gerecht zugute käme, gehen in den meisten Fällen ebenfalls leer aus. Angestellte und Mitarbeiter der gastgewerblichen Dienstleistung arbeiten überdurchschnittlich viel und oft ohne zusätzliches Entgeld. So wünscht es sich ein Großteil der Fachkräfte mit neuen Tariflöhnen gesegnet zu werden um auch ein Stück vom großen Kuchen abzubekommen. Durch vergleichsweise geringere Gehälter und die etwas gewöhnungsbedürftigen Arbeitszeiten erhält die Branche ohnehin nur noch wenig Zulauf an qualifiziertem Nachwuchs. So ist der Ausbildungsberuf der Hotel- oder Restaurantfachleute auf die letzten Ränge der Beliebtheitsskala gerutscht.
Völlig außer Acht und aufgrund mangelnder Kommunikation gegenüber der Bevölkerung bleiben die eigentlichen Gründe dieser Steuersenkung. Dabei hatten die Nachbarländer wie Schweiz, Österreich und Frankreich bislang durch eine günstigere Preisgestaltung – basierend auf einem nun ähnlich geringen Mehrwertsteuersatz – die Nase vorn. Im Wettbewerb benachteiligt versuchte sich die deutsche Branche dennoch durchzusetzen und blieb deshalb in Punkto Aktualität, Investition und Inovation auf der Strecke. Keine Möglichkeiten Geld dort locker zu machen wo die nachbarschaftliche Mitbewerberschaft konsequent investiert und Deutschland ganz easy den Rang abläuft.
Dabei wäre das wirtschaftliche Potenzial, ausgelöst durch die Wirtschaftsproblematik und Einstellungswandel, um ein vielfaches Höher. So meldet die Tourismusbranche nahezu einheitlich für den Sommer 2009, dass der Deutsche nicht mehr in die Ferne flieht. Vielmehr bleibt man im eigenen Land und erkundet die Heimat. So erlebten Bergregionen einen wahren Wander-Boom und die Ferienhotellerie erlebte einen ungeahnten Aufschwung. Um so mehr erhoft sich die Branche einen Aufschwung für 2010.
So wünscht man seitens der Beherbergungsbetriebe eine deutlichere Kommunikation der Politik und Medien. Befürchtet man doch auch, dass einem die Gäste eine weitere Zimmerpreiserhöhung anstelle einer Senkung übelnehmen und in der kommenden Saison womöglich ausbleiben.
Verwandte Blogs zum Thema: Verhandlungssache - Das zieht nicht!,
Konsequent im Web 2.0 – Tipp I
Veröffentlicht von Christian A. Fuchs in How to ..., i.Web.2, Informationen am 21. Dezember 2009
Nicht umsonst heißt es, man würde im Herzen der Menschen weiterleben, wenn man nicht mehr ist. Interessant bleibt nur, wer konsequent im Gespräch bleibt und gerade im Web 2.0 ist diese Konsequenz ein entscheidender Erfolgsfaktor. Optimales Self-Marketing beruht darauf, sich immer wieder erneut in das Gedächtnis seiner Leser zurückzurufen. Doch wie macht man’s richtig ohne die Leserschaft zu langweilen?
TIPP I: Schreiben Sie sich einen Redaktionsplan
Wenn Sie sich Ihren Blog mit mehreren Autoren teilen (Beispiel) macht es Sinn Themen und Aktuelles untereinander aufzuteilen und abzusprechen. Diese Aufteilung ermöglicht es Ihnen, die Bloggs untereinander immer wieder zu verlinken, da zwangsläufig immer wieder verwandte Themen behandelt werden. Außerdem fächern Sie die Stil- und Informationsbandbreite für ein großes Publikum, schließlich schreibt nicht jeder Autor wie der andere.
Verfassen Sie den Redaktionsplan tabelarisch und planen Sie ungefähr einen Monat im Voraus. Sinn macht es Sie setzen sich mit Ihren Autoren zusammen und machen ein monatliches Brainstorming beim leckeren Abendessen. Vergeben Sie Fachgebiete an Autoren, die sich mit diesen auskennen und beschäftigen. Und vor allem: vereinbaren Sie wer wessen Artikel zur Korrektur liest und setzen Sie Deadlines zur Abgabe von Blogbeiträgen.
Übrigens: Es kommt nicht darauf an, ob jeden Tag ein neuer Blog geschrieben wird. Wichtiger ist der Inhalt der einzelnen Beiträge. Fragen Sie sich selbst, was Sie interessieren würde.
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Social Media Marketing stiefmütterlich behandelt
Veröffentlicht von Christian A. Fuchs in Business, Informationen am 16. Dezember 2009
In allen Medien wird es diskutiert und es ist unumstritten: Social Media ist auf dem Vormarsch. Von vielen Gegnern als Hype verschrien schlägt sich die neue Welle der Kommunikation eine tiefe Schneise in die tipp- und daddelwütige Gesellschaft. Eine Flutwelle an Informationen bricht jeden Tag, jede Sekunde aufs Neue über jenen Benutzern, die sich dem Medium ungeschützt und ungefiltert hingeben. Entnervt und völlig desorientiert verschwinden sie, werden sozusagen davongespült vom monotonen “Dong” jedes neu eingegangen Tweets. Haarsträubend die Vorstellung, dass irgendwann einmal damit Schluss sein könnte und dann noch schlimmer der Gedanke: Wie haben wir vor Twitter gelebt?
Auch wenn die Zeit des Hypes eines Tages ein Ende findet, ein schlagkräftigeres Argument für diese Art der Kommunikation ist: Google liest die jetzt geposteten Beiträge auch noch in fünf Jahren. Das Internet vergiss nicht. Doch gehen wir einmal davon aus, dass es kein Hype ist. Denken wir doch einfach einmal optimistisch und stellen uns einen eleganten Dreamliner vor, der gerade auf die Startbahn rollt. Auf der Seite dick und fett SOCIAL MEDIA MARKETING und auf der Heckflosse plakativ WEB 2.0 geschrieben. Schenkt man den Zahlen Glauben, so ist unser Airbus mit vielen Sitzplätzen ausgestattet und gut besetzt. Dieser dicke Vogel ist im Rollen und noch hat er nicht abgehoben. Es ist sein Jungfernflug und um die Startbahn stehen viele Zuschauer, Fotografen und auch das Fernsehen. Es ist noch Platz an Bord und noch kann man aufspringen …
Wenn dieser Brummer endlich in der Luft ist wird klar werden ob es sich um einen Hype handelt oder nicht. Dann wird sich aber auch auszahlen wer sich schon früh um einen Platz im Luftschiff gekümmert hat. Das Suchmaschinen-Radar wird jenen ein wilkommener Marketingpartner sein, die sich an Bord befinden. Jene, welche später mit dieser Erfolgs-Airline fliegen möchten haben es unendlich schwerer noch einen Platz zu ergattern.
Die Lösung: präventive Investition. Auch wenn Sie heute noch nicht davon abbeißen können lohnt es sich im Bereich Social Media aktiv zu werden. Besonders im Tourismus ist hier mit Leichtigkeit ein Meilenstein gesetzt. Leider wird an den Hochschulen für Tourismus das Thema Social Media noch sehr stiefmütterlich behandelt und obgleich die marketingstrategische Macht unumstritten ist, erhält dieser nahezu kostenlose Bereich der Vermarktung nur sehr wenig Beachtung. Dabei könnte in so einfachen Schritten schon jetzt der Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft gelegt werden. Gerade in Existenzgrünungsphasen und -kursen sollte Social Media Marketing nicht ausgeklammert werden. Als wichtiges Mittel der Informationsstreuung und Vermarktung sollte auch hier ein inovativer Geist tätig werden und sich nicht von Neuem und den eventuellen Risiken abschrecken lassen. Denn heutzutage gibt es auch in unserem Dreamliner für jeden Sitzplatz einen Fallschirm, eine Rettungsweste und einen Fensterplatz.
Schlafen Sie nicht, werden Sie aktiv und bringen Sie sich, Ihre Emotionen und damit auch Ihr Produkt an den Markt!
Social Media Marketing Coordinator – Ausbildung für die Zukunft
Veröffentlicht von Christian A. Fuchs in Artikel 5, Informationen am 2. Dezember 2009
Aktuell stapeln sich die Diskussionen über Social Media auf sämtlichen Platformen. Am heftigsten wird wohl mit Sorge erwähnt, ob Twitter, Facebook & Co. nur als Hype gerade ihre Halbwertszeit erreicht haben oder schon die Zukunft darstellen.
Welche Plattform welchem Nutzen dient ist an dieser Stelle differenziert zu betrachten. So eignet sich Twitter zwar nicht ganz im exakten Sinn der Vernetzung und ist eher als News-Channel zu betrachten. Dahingegen ist Facebook und Xing für Networking schon von der Philosophie aus geeigneter. Der Grundgedanke beider Plattformen scheint auf den ersten Blick gleich, unterscheidet sich aber in einem einigen Details. Mehr Potenzial für Hotellerie und Gastronomie bietet allerdings eine Facebook-Fanseite. Diese kann mit einem Twitter-Account verknüpft werden und bietet somit eine umfangreiche Streuung der online gestellten Posts.
Wer dem Internet heute keine Bedeutung zuspricht hat die letzten Jahre geschlafen. Zu Zeiten des iPhomo-Sapiens geht holt sich der Konsument und zukünftige Gast seine Meinung im Internet ab. Schaue man sich dazu die Kommentare der verschiedenen Bewertungsportale an. Welche Buchung würden Sie eher tätigen? Bei einem Hotel ohne Bewertung oder bei einem Hotel mit einer schlechten und 10 guten Bewertungen?
Ganz nüchtern betrachtet und unter einem logischen Licht beleuchtet ist es eigentlich vollkommen egal ob Hype oder nicht – Google liest jeden Tweet und Feed auch noch nach vielen Jahren. Gerade jetzt ist die Zeit eine ganz besondere, explizit für Hotellerie und Gastronomie. Nie war es günstiger und einfacher mit besonders geringem Aufwand potenzielle Gäste zu erreichen und damit eine Kundenbindung der modernen Art zu generieren. Schlecht kann Social Media auf keinen Fall sein, schließlich ist es ein Produkt der früheren Zukunft und diese macht nur Schritte nach vorn.
